Die Allianz für Frauengesundheit.
Die Allianz für Frauengesundheit ist ein sektorenübergreifendes Bündnis von Akteurinnen aus Wissenschaft, Versorgung, Forschung, Wirtschaft und Industrie. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Frauengesundheit dauerhaft und strukturell im deutschen Gesundheitswesen zu verankern.
In einem partizipativen Prozess bringt die Allianz unterschiedliche Perspektiven und Expertise zusammen und entwickelt Eckpunkte für eine nationale Frauengesundheitsstrategie.
Die Allianz versteht Frauengesundheit als integralen Bestandteil einer modernen und bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung. Sie setzt sich dafür ein, dass die unterschiedlichen gesundheitlichen Bedürfnisse von Frauen in Forschung, Versorgung und Gesundheitspolitik systematisch berücksichtigt werden.
Ein interdisziplinärer wissenschaftlicher Beirat begleitet die Arbeit des Bündnisses und stärkt ihre evidenzbasierte Ausrichtung.
Aus diesem gemeinsamen Anspruch heraus haben die Initiatorinnen der Allianz das formuliert; ein gemeinsames Bekenntnis zu einer nachhaltig verankerten Frauengesundheit in Deutschland.
Frauengesundheit betrifft uns alle
Frauen leben weltweit zwar länger als Männer, verbringen jedoch 25 Prozent mehr ihres Lebens in schlechter Gesundheit als Männer¹.
Das ist mehr als eine Frage individueller Gesundheit, denn Frauen und Mädchen machen rund die Hälfte der Weltbevölkerung aus. Ihre Gesundheit prägt unser aller Leben und hat Auswirkungen auf Familien, Arbeitswelt, Wirtschaft und Gesellschaft.
Noch immer bestehen große Lücken in Forschung, Diagnostik und Versorgung. Erkrankungen werden bei Frauen später erkannt, Beschwerden nicht ausreichend berücksichtigt und Medikamente zu selten geschlechtsspezifisch erforscht.
Eine bessere Gesundheitsversorgung für Frauen stärkt Wirtschaft und Arbeitswelt. Sie kann dazu beitragen, Fehlzeiten zu verringern, Frauen länger gesund im Berufsleben zu halten und ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt zu stärken. Laut einer gemeinsamen Analyse des World Economic Forum und des McKinsey Health Institute² könnte das Schließen der globalen gesundheitlichen Lücke zwischen Frauen und Männern bis 2040 einen zusätzlichen wirtschaftlichen Wert von mindestens einer Billion US Dollar pro Jahr schaffen.
Frauengesundheit geht uns deshalb alle an. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil einer modernen, gerechten und zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung.
Talks, Events und Roundtables.
22. September 2026, Estrel Hotel, Berlin
Kick-off-Event der Allianz für Frauengesundheit
Oktober 2026
Plan-Workshop
10. November 2026
Preventure Panel
Dezember 2026
1. Roundtable
Januar 2027
Panel BMC-Kongress
3. Februar 2027
Veranstaltung in Kooperation mit der AOK Bayern in Nürnberg
März 2027
2. Roundtable
April 2027
Panel auf der DMEA
Mai 2027
Veranstaltung in Kooperation mit der DAK in Hamburg
Sommer 2027
- Roundtable
- Panel auf dem Hauptstadtkongress
- Veranstaltungen in Kooperation mit AOK Rheinland/Hamburg, AOK Niedersachsen, Barmer, mkk – meine krankenkasse, Techniker Krankenkasse und anderen Kooperationspartnern
September 2027
Präsentation der Nationalen Frauengesundheitsstrategie
Begleitend finden Workshops und Roundtables mit Stakeholdern aus der Politik sowie mit dem wissenschaftlichen Beirat statt.
Machen Sie mit
Sie haben Fragen zur Allianz für Frauengesundheit, möchten unsere Arbeit durch ein Sponsoring unterstützen oder sich auf andere Weise engagieren? Schreiben Sie uns gerne. Wir freuen uns auf den Austausch.
Initiatorinnen

Cornelia Wanke
Kommunikationsexpertin, Strategieberaterin und Executive Coach bei medconference. Sie verbindet Erfahrung im Gesundheitswesen mit den Themen Führung, Vernetzung und Unternehmensentwicklung.

Prof. Dr. Clarissa Kurscheid
Gesundheitsökonomin und Geschäftsführerin des Forschungsinstituts figus. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung und der Zusammenarbeit ihrer Akteure.

Laura Henrich
Geschäftsführerin des Digital-Health-Unternehmens Klenico. Sie entwickelt mit ihrem Team digitale Lösungen zur Erfassung psychischer Symptome und zur Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung.

Marla Luther
Politikwissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung in der Gesundheitsbranche. Ihre Schwerpunkte sind Unternehmensstrategie, Gesundheitspolitik und die Kommunikation zwischen Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit.






















